So einfach geht Mehrweg: Einblicke ins Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz

Von heute auf morgen herrschte 2020 gähnende Leere in den Mensen des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz (STWNO). Corona verbot es den Studierenden, ihre wohlverdiente Mittagspause in den Räumlichkeiten der Universität zu verbringen. Wer auf die Gerichte vom Mensa-Speiseplan nicht verzichten wollte, für den hieß es abholen und draußen oder zu Hause essen.

Wo dadurch keine gähnende Leere mehr herrschte, war in, auf und um die Mülleimer auf den Arealen der Universitäten. Hier türmten sich beachtliche Mengen an Einwegverpackungen. Für die Verantwortlichen des Studierendenwerkes war schnell klar, dass eine Lösung hermusste. Und die hieß Mehrweg.

Der Weg zur umweltfreundlicheren Gastronomie

Schon vor Corona unternahm das STWNO verschiedene Maßnahmen, um Verpackungsabfälle zu minimieren. Erst Anfang des Jahres 2020 wurden Einwegbecher durch Porzellanpfandtassen ersetzt. Die eigneten sich allerdings nicht optimal für das To-Go-Geschäft, auf das dann komplett umgestellt werden musste. Zweiter Versuch: kompostierbare Einwegverpackungen aus Bagasse. Eine super Option, wenn diese nach der Nutzung im Kompost landen. Der Großteil wurde allerdings im normalen Restmüll entsorgt und stellte so keine sinnvolle Lösung dar.

Berge von Abfall und die Mehrweg-Lösung

Mit bis zu 1.500 Einwegverpackungen hatte das Müll-Management des STWNO zu dieser Zeit pro Tag zu kämpfen. Auf der Suche nach einer dritten, zukunftsorientierten Lösung wurde das STWNO auf Relevo aufmerksam und ließ sich vor allem von der hochwertigen Qualität der Schalen und Becher überzeugen.

Einer Umstellung zu 100% stand nichts mehr im Wege und so wurden die Standorte Regensburg, Deggendorf, Landshut, Passau und Straubing schnellstmöglich mit den passenden Mengen an Relevo-Mehrweggeschirr ausgestattet.

Für jede(n) die richtige Alternative

Einzig die Sorge bezüglich der Akzeptanz eines app-basierten Systems trieb das STWNO noch um, wollte es doch für jeden Studierenden eine gute und individuell zufriedenstellende Möglichkeit bieten, Essen aus der Mensa abzuholen. Nun können alle Besucher:innen das Geschirr entweder per App ausleihen, ihr eigenes Behältnis mitbringen oder das Relevo-Geschirr käuflich erwerben. Durch die Einführung von Relevo konnten innerhalb von knapp zwei Jahren schon fast 330.000 Verpackungen eingespart werden.

Glückliche Studierende. Glückliche Mitarbeitende. Glückliche Umwelt.

Auch wenn die Mensen ihre Türen inzwischen wieder komplett öffnen dürfen und die Studierenden vor Ort speisen können, bleibt Relevo eine beliebte Wahl und bietet maximale Flexibilität. Für das STWNO hat die Abfalleinsparung auch finanzielle Vorteile, da die Ausleihgebühr des Geschirrs unter dem Stückpreis für Einwegverpackungen liegt. Von einem sauberen Campus und einem großen Beitrag für den Umweltschutz ganz zu schweigen.

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